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Den Herbst in seiner Weite, Pracht und Tiefe erleben

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30. Oktober 2021, 10 – 18 Uhr: Ein Seminartag zu Gedichten von Rainer M. Rilke u.a.

 

Komm in den totgesagten park und schau:
Der schimmer ferner lächelnder gestade.
Der reinen wolken unverhofftes blau
Erhellt die weiher und die bunten pfade.
Dort nimm das tiefe gelb, das weiche grau
Von birken und von buchs, der wind ist lau.
Die späten rosen welkten noch nicht ganz.
Erlese küsse sie und flicht den kranz…

… so schrieb Stefan George 1897, und wir wollen seine Aufforderung wörtlich nehmen und an diesem Seminartag die Pracht und den Facettenreichtum des Herbstes mit all unseren Sinnen erleben. Was gibt es in der Natur zu entdecken an Farben, Gerüchen, Geschmäckern, Empfindungen? Manches wurde uns vielleicht noch nie bewusst, und da können uns die Gedichte Rainer Maria Rilkes und anderer Autoren helfen, unseren Horizont der Wahrnehmung zu öffnen.

Unser Erleben und Lesen wird aber auch Gefühle und Gedanken in uns auslösen. Gedanken über die Frucht unseres Lebens, über Reife, eventuell auch zu Vergänglichkeit und Abschied.

Wie sehen wir das Altwerden in der Natur und von uns? Verstehen wir uns als einen Teil davon? Wir gehen das Thema mit Mut an und suchen nach erhellenden Perspektiven. Und beim gemeinsamen Mittagessen feiern wir ein kleines „Erntedankfest“.

 

Die Rahmendaten:

Samstag, 30. Oktober 2021, 10 – 18 Uhr im „Seminarhaus am Waldrand“, Höfles 22, 91322 Gräfenberg.

Unkostenbeitrag inkl. Seminargebühr: 85 € (Nachlass nach Rücksprache möglich).

Der Tag gliedert sich in Gesprächsrunden, Spaziergang, eigenes Erleben in und mit der Natur und den Genuss eines gemeinsamen Mittagsbuffets, zu dem jeder etwas beiträgt.

Teilnehmerzahl: 4 – 8 Personen

Covid 19: Es gilt die 3G-Regel. Bitte einen Nachweis mitbringen.

Anmeldung:

Michaela Moritz: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder 0171 9341513

Leitung:

Dr. Johannes Heiner, Rilke-Fachmann und Lehrer der Kontemplation
Michaela Moritz, Philosophie-Dozentin

 

 

   

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